{"id":475,"date":"2017-02-22T12:50:01","date_gmt":"2017-02-22T11:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/?page_id=475"},"modified":"2018-03-28T01:54:34","modified_gmt":"2018-03-27T23:54:34","slug":"altre-vie-dei-pellegrini","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/de\/altre-vie-dei-pellegrini\/","title":{"rendered":"Verbindungen mit anderen Pilgerwegen"},"content":{"rendered":"<p>Der Pilgerweg Viae Misericordiae kann sich innerhalb von anderen altert\u00fcmlichen Pilgerrouten einf\u00fcgen.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Via Romea Germanica, bei Pomposa, Comacchio und Anita.<\/li>\n<li>Der Sankt-Anton-Weg, bei Brisighella und Monte Paolo.<\/li>\n<li>Der Danteweg, bei Oriolo dei Fichi und Brisighella.<\/li>\n<li>Der Assisiweg, der in Monte Paolo anf\u00e4ngt. (siehe <a href=\"http:\/\/www.camminodiassisi.it\"><span style=\"font-size: 10pt;\">www.camminodiassisi.it<\/span><\/a><span style=\"font-size: 10pt;\">)<\/span><\/li>\n<li>Die Via Faentina, bei der Einsiedelei von Gamogna in Richtung Marradi\/Florenz.<\/li>\n<li>Andere Pilgerwege, die auf der Webseite der Region Emilia-Romagna zu finden sind (siehe: <span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"http:\/\/www.emiliaromagnaturismo.it\/it\/vie-di-pellegrinaggio\/vie-pellegrinaggio-primo-piano.html\">www.emiliaromagnaturismo.it\/it\/vie-di-pellegrinaggio\/vie-pellegrinaggio-primo-piano.html<\/a> )<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Um sich mit der Via Francigena zu verbinden, die durch Florenz l\u00e4uft, ist es m\u00f6glich, einen Zug aus Marradi zu nehmen, der auch f\u00fcr den Fahrradtransport ausgestattet ist. Danach k\u00f6nnen Sie aus Florenz in Richtung Rom weiterreisen.<\/p>\n<p>Aus der Einsiedelei von Gamogna kann man au\u00dferdem in 6, 18 oder 30 Stunden den Wasserfall Acquacheta bzw. die Einsiedelei von Camaldoli bzw. La Verna durch die Foreste Casentinesi erreichen.<\/p>\n<p>Die Region Emilia-Romagna ist ein glaubensreiches Gebiet. Die Zeugnisse dieses Glaubens sind in der Kultur und in den Kultst\u00e4tten der Gegend zu sp\u00fcren, aus denen dasselbe religi\u00f6se Empfinden, das die Pilgerrouten der ganzen Gegend \u201egepflastert\u201c hat, sich verbreitete. Diese Wege waren f\u00fcr die Pilger der Vergangenheit eine Quelle der Geistlichkeit und ein Zeichen der Gastfreundlichkeitskultur. Heute sind sie Sch\u00e4tze einer Karte, die bis zur Seele des Gebiets f\u00fchrt. Es handelt sich also um Ziele vom Religionstourismus, auf die die Kulturwelt, das umweltfreundliche und slow Erlebnis, die Tradition und die K\u00f6stlichkeiten unserer Gegend sich beziehen.<span style=\"font-size: 8pt;\"><sup>(1)<\/sup><\/span><\/p>\n<h1>Die Pilgerwege<\/h1>\n<p>Der Pilger, der Homo Viator des Mittelalters, entspricht genau den menschlichen Zustand. Indem er sich auf den Weg zum Himmelreich bekannte, richtete er sich seit dem Altertum nach den Orten, wo die erleuchtende Begegnung stattfinden w\u00fcrde und wo die Gnade Gottes sich mehr als irgendwo anders ergibt.<\/p>\n<p>Der Pilger wandert nach einem lieben und heiligen Ort und er ist schon geistlich und von ganzem Herzen angekommen, sobald er abreist. Aber es ist genau die Reise zwischen Heim und Ziel, die Wert auf dieses legt und die es in einen Ort der Freude verwandelt, damit die Wallfahrt seine Bedeutung annimmt, und zwar eine Reise von Bu\u00dfe und moralischer Erl\u00f6sung, die aus Fr\u00f6mmigkeit und geistlicher Suche durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.emiliaromagnaturismo.it\/it\/vie-di-pellegrinaggio\/vie-pellegrinaggio-primo-piano.html\" rel=\"http:\/\/www.emiliaromagnaturismo.it\/it\/vie-di-pellegrinaggio\/vie-pellegrinaggio-primo-piano.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-476 size-full\" src=\"https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/linkcartoguidaviepellegrinaggio6it.png\" alt=\"http:\/\/www.emiliaromagnaturismo.it\/it\/vie-di-pellegrinaggio\/vie-pellegrinaggio-primo-piano.html\" width=\"650\" height=\"494\" srcset=\"https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/linkcartoguidaviepellegrinaggio6it.png 650w, https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/linkcartoguidaviepellegrinaggio6it-600x456.png 600w, https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/linkcartoguidaviepellegrinaggio6it-320x243.png 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Der Romeiweg, der Erbe der r\u00f6mischen Via Pupilia<\/h3>\n<p>Diese altert\u00fcmliche Stra\u00dfe verband die Gebiete Osteuropas mit Rom und Teile davon liefen die Adriak\u00fcste entlang. Nach Venedig und Ravenna stie\u00df der Weg in die Apenninen. Von Ravenna hatten die mittelalterlichen Pilger mehrere M\u00f6glichkeiten, um nach der Stadt vom Petersdom weiterzureisen. Dieser Weg erlaubte auch den Pilgern, die apulischen H\u00e4fen Richtung Heiliges Land oder die Kultst\u00e4tte des Heiligen Michaels auf dem Berg Gargano zu erreichen. Die Romei stammten aus unterschiedlichen Orten des mittelalterlichen Christentums und schon im Jahr 784 wies ein Brief vom Papst an Karl der Gro\u00dfe auf die Anwesenheit eine Pilgerunterbringung in Galeata hin. In dem Mittelalter reisten die Pilger die binnenl\u00e4ndischen Wege entlang, d.h. vom Gebiet Ferraras bis zu Faenza, statt an der Adriak\u00fcste, weil sie noch ungesund war. Sie konnten au\u00dferdem den Trost und die Gastfreundlichkeit der Klostergemeinschaften, die sie im Lauf ihrer Reisen trafen. Die erste davon war die Gemeinschaft der Benediktiner von Pomposa, dann Comacchio und zuletzt galt das Kloster Sankt. Albert in Insula Parei bei Ravenna als Bezugspunkt f\u00fcr die, die sich nach dieser Stadt richteten.<\/p>\n<p><strong>Von Ravenna bis zum Apennin<\/strong><\/p>\n<p>Appena fuori Ravenna, si visita la Basilica di Sant&#8217;Apollinare in Classe, situata in aperta campagna: al suo interno vengono conservati pregevoli sarcofagi del V e VI sec. e magnifici mosaici databili fra il VI e il VII sec.. Nei pressi della Basilica si estende la pineta di Classe.<br \/>\nDopo di ch\u00e9 si pu\u00f2 scegliere di procedere da un lato verso Cesena lungo la Via del Dismano e dall&#8217;altro verso Forl\u00ec lungo l&#8217;attuale Ravegnana. Entrambi i percorsi sono costellati di antiche pievi di campagna.<\/p>\n<p>Un ulteriore tragitto, verso l&#8217;entroterra, conduce dal Delta del Po a Faenza. Esso conduce dapprima a Ferrara: una sosta di due o tre giorni consente di approfondire la conoscenza della citt\u00e0 estense. Da Ferrara i pellegrini procedevano a piedi fino ad Argenta, quindi si servivano delle imbarcazioni per giungere fino al margine meridionale delle paludi.<br \/>\nLungo il percorso si incontrano la Pieve di S. Maria in Fabriago e la Pieve di S. Pietro in Sylvis a Bagnacavallo. Eretta nel VII secolo, \u00e8 una delle pievi meglio conservate del Ravennate. La dedica rimanda alla presenza di un&#8217;antica foresta, al cui limitare si trovava la pieve. A questo punto si inizia a varcare lo spartiacque dell&#8217;Appennino, che offre diverse opportunit\u00e0.<\/p>\n<p><strong>ITINERARI FRA LE VALLI<\/strong><\/p>\n<p>Gerade au\u00dferhalb Ravenna lohnt es sich, die Kirche von Sankt. Apollinaris in Classe zu besichtigen, die sich auf dem Land befindet. Drinnen kann man wertvolle Sarkophage aus dem V und VI Jhd. und wunderbare Mosaike aus dem VI und VII Jhd sehen. In der N\u00e4he der Basilika erstreckt sich der Pinienwald von Classe.<br \/>\nDanach kann man entscheiden, nach Cesena durch den Weg vom Dismano oder nach Forli durch die heutige Via Ravegnana weiterzureisen. Von beiden Wegen sind kleine altert\u00fcmliche Landpfarreien zu beobachten.<\/p>\n<p>Noch eine Route f\u00fchrt vom Flussdelta des Pos in Richtung Binnenland nach Faenza. Den Weg l\u00e4uft zuerst nach Ferrara. Hier kann man mit einem zweit\u00e4gigen Aufenthalt die zum Geschlecht der Este geh\u00f6rte Stadt besser kennen lernen. Von Ferrara reisten die Pilger nach Argenta und danach benutzten sie kleine Boote, um bis zum s\u00fcdlichen Rand der Moore zu fahren. Diesen Weg entlang trifft man die Pfarrei Heilige Maria in Fabriago und die Pfarrkirche St. Peter in Sylvis bei Bagnacavallo. Diese Landkirche wurde im VII Jhd. aufgebaut und ist eine der besser erhaltenen Landpfarreien des ganzen Gebiets Ravennas. Der Name bezieht sich auf einen alten Wald, am Rand dessen die Kirche sich befand. Von hier ab beginnen die Apenninen, deren T\u00e4ler mehrere Reisem\u00f6glichkeiten anbieten.<br \/>\nDie Wege in den T\u00e4lern<br \/>\nIn Faenza kann der Tourist das internationale Keramikmuseum, den Dom, das Palais Mazzolani, die Pinakothek und die Kommende besichtigen. Von der alten \u201eFaventia\u201c kann der Reisende unter drei Wegen w\u00e4hlen, je nach Flusstal, um weiterzureisen: das Tal vom Fluss Senio, das vom Lamone und das vom Tramazzo.<\/p>\n<p>Bezugspunkte des ersten Wegs sind Riolo Terme und Casola Valsenio, danach Palazzuolo sul Senio, ein Dorf, das schon in der Toskana liegt. Die alte Siedlung von Riolo Terme war bereits im Altertum f\u00fcr ihr heilsames Wasser bekannt. Casola Valsenio bietet verschiedene touristische Attraktionen: die Burg vom Berg Battaglia, den arzneilichen Garten und das Cardello, nur 2 Kilometer von der kleinen Stadt entfernt, ein historisches Geb\u00e4ude, das vermutlich im XI Jhd. aufgebaut wurde.<\/p>\n<p>Die zweite Strecke l\u00e4uft ab Brisighella ab. Hier kann man den Uhrturm aus dem XIII Jhd., die Stiftskirche, die Kirche der Observanz und die aufgestockte Dorfstra\u00dfe, auch Eselstra\u00dfe genannt, bewundern. Der H\u00f6hepunkt dieser kleinen Stadt ist aber die H\u00f6henburg der Familie Manfredi und der Venetianer, die aus dem sogenannten \u201evenezianischen Hauptturm\u201c (XVI Jhd.) und aus dem alten (1330) \u201eTorricino\u201c (kleinem T\u00fcrmchen) besteht. Auch Brisighella ist f\u00fcr sein Thermenwasser ber\u00fchmt.<\/p>\n<p>Die dritte Route l\u00e4uft durch das Tal vom Fluss Marzeno und hat Modigliana und Tredozio als Hauptzentren. Das erste steht seit dem X Jhd. im Mittelpunkt von wichtigen historischen Ereignissen, denn es ist der Herkunftsort der Familie Guidi. Tredozio war stattdessen zur Zeit der Romei wegen der Michaeler Landpfarrei bekannt.<\/p>\n<p>Von Forl\u00ec zweigen sich seit dem Mittelalter drei andere Wege in Richtung Toskana ab, die nach Rom f\u00fchrten. Der erste l\u00e4uft durch das Tal vom Montone, \u00fcber Terra del Sole und Castrocaro, noch eine ber\u00fchmte thermale Ortschaft mitten in der Natur. Der zweite geht durch das Tal vom Rabbi \u00fcber Predappio und Premilcuore. Zuletzt l\u00e4uft der dritte Weg durch das Tal vom Bidente bis zum Mandriolipass und von dort nach Arezzo in die Toskana.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\"><em>(1) fonte:\u00a0http:\/\/www.emiliaromagnaturismo.it\/it\/vie-di-pellegrinaggio\/vie-pellegrinaggio-primo-piano.html<\/em><\/span><\/p>\n<h3>Von Florenz nach Faenza: die Via Faventina (Faentina)<\/h3>\n<figure id=\"attachment_477\" aria-describedby=\"caption-attachment-477\" style=\"width: 391px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-477 size-full\" src=\"https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/via-Faentina-di-Alessandro-Ferrini.png\" alt=\"Da Firenze a Faenza lungo un\u2019antica via romana di Alessandro Ferrini \" width=\"391\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/via-Faentina-di-Alessandro-Ferrini.png 391w, https:\/\/www.viaemisericordiae.org\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/via-Faentina-di-Alessandro-Ferrini-320x372.png 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-477\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"font-size: 8pt;\">Da Firenze a Faenza lungo un\u2019antica via romana\u00a0<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 8pt;\">di Alessandro Ferrini<\/span><\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Costruita lungo un antico percorso etrusco \u2013 secondo alcuni nel 150 a.C. secondo altri dopo la fondazione di Firenze nel 59 a.C. \u2013 \u00e8 registrata nell\u2019<em>Itinerarium Ant<\/em><\/p>\n<p>Diese Stra\u00dfe wurde einen altert\u00fcmlichen etruskischen Weg entlang gebaut. Einige glauben um den 150 v.Chr., andere nach dem 59 v.Chr, als Florenz gegr\u00fcndet wurde. Auf jeden Fall steht sie schon auf das \u201eItinerarium Antonini\u201c (eine Art von r\u00f6mischem Stra\u00dfenverzeichnis aus der Zeit von Diokletian im III Jhd. n.Chr., das die Abst\u00e4nde zwischen unterschiedlichen Ortschaften und St\u00e4dten in milia passuum \u2013 Meile \u2013 zeigt) unter der Strecke \u201evia a Faenza \u2013 Lucam\u201c. Man glaubt, sie war ein Teil des milit\u00e4rischen Wegnetzwerks, das von Florenz nach Lucca f\u00fchrte und dann nach Luni. Es handelte sich also um einen Weg, der die Adria mit dem Tyrrhenischen Meer in Verbindung setzte. Dem Itinerarium zufolge lief die Stra\u00dfe von Faenza ab; wir werden dagegen den Ablauf dieser Stra\u00dfe in Richtung Faenza beschreiben. Der Ausgangspunkt war Porta contra Aquilonem, das n\u00f6rdliche Tor von Florenz, das sich vermutlich zwischen den heutigen Sankt-Johann-Platz und via de\u00b4Cerretani befindet. Von dort lief die Stra\u00dfe durch das Viertel von Borgo San Lorenzo, dann \u00fcber via S. Gallo bis den Bach Mugnone, wo alter und neuer Ablauf \u00fcbereinstimmen. Von dort ging die Via Faventina an Fiesole entlang (diese kleine Stadt war mit einer Landstra\u00dfe zur Hauptstra\u00dfe verbunden, m\u00f6glicherweise der heutige steile Anstieg von Badia Fiesolana) bis zum Pass Vetta le Croci (519 Meter \u00fc.d.M.). Danach lief sie das Tal vom Bach Fistona entlang bis zum Fluss Sieve herab, der in der N\u00e4he von Lutiano (praedium Alitianum) \u00fcberquert wurde. Der Ablauf der r\u00f6mischen Via Faentina war ein bisschen \u00f6stlicher als der der heutigen, denn der alte Weg ging \u00fcber Salaiole und Gricignano (praedium Graecinianum) durch.<\/p>\n<p>Von einer \u201esicherlich altert\u00fcmlichen Milit\u00e4rstra\u00dfe\u201c sprach n\u00e4mlich Lino Chini (\u201eStoria antica e moderna del Mugello\u201c, Florenz, 1875), der noch \u00e4ltere Quellen zitiert: \u201evon dieser Stra\u00dfe wurden einige Spuren in den Valcava Bergen gefunden, wo die Landpfarrei von Sankt Cresci heute sich befindet\u201c. (Dort, wo diese Kirche steht, gab es wahrscheinlich einen r\u00f6mischen Tempel. Durch arch\u00e4ologische Ausgrabungen konnte man die Grundmauer entdecken, zusammen mit zu geopferten Tieren geh\u00f6rten Gebeinen, M\u00fcnzen mit dem Gesicht vom Kaiser Decius, mit Schlangen dekorierten Steinen und anderen Gegenst\u00e4nden).<\/p>\n<p>Nach dem Castellare von Annianum (die heutige Stadt Borgo San Lorenzo) steigt die Stra\u00dfe wieder nach Pulicciano (praedium Publicianum), wo die Mauer der Kirche der Heiligen Maria dem Chini zufolge \u201eaus den Mauern eines Wassertanks r\u00f6mischer Art bestehen\u201c. Kurz danach kommt man ins kleine Dorf von Ronta, wo Reste einer Nekropole und einiger Siedlungen aus der etruskischen-r\u00f6mischen Zeit beibehalten sind.<\/p>\n<p>Der r\u00f6mische Weg, der mit dem heutigen jetzt \u00fcbereinstimmt, verl\u00e4sst das Tal des Bachs Elsa und \u00fcberschreitet den Apennin bei Casaglia (Casalia in Alpe), 922 Meter \u00fc.d.M. Dann steigt die Stra\u00dfe durch das Tal vom Lamone \u00fcber Crespino, Fantino und Biforco herab, bis zur Ortschaft Castellaccio, in der N\u00e4he von Marradi, wo einige Befunde aus der r\u00f6mischen Zeit entdeckt wurden. Wahrscheinich ist Castellaccio derselbe Ort, der im Itinerarium als Castella mansione itineraria beschrieben ist.<\/p>\n<p>Der Weg lief und l\u00e4uft den Fluss Lamone entlang \u00fcber Popolano (praedium Popolanum), S. Cassiano, Casale la Strada und Fognano bis nach Brisighella und Faenza, die alte Faventia. Hier trifft er die Via Emilia.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Pilgerweg Viae Misericordiae kann sich innerhalb von anderen altert\u00fcmlichen Pilgerrouten einf\u00fcgen. Die Via Romea Germanica, bei Pomposa, Comacchio und Anita. Der Sankt-Anton-Weg, bei Brisighella und Monte Paolo. Der Danteweg, bei Oriolo dei Fichi und Brisighella. Der Assisiweg, der in Monte Paolo anf\u00e4ngt. 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