Von der Einsiedelei von Gamogna nach Modigliana

Abfahrt: Einsiedelei von Gamogna
Zwischenstationen: Ponte della Valle, Trebbana, monumentale Eiche, Hügelpass (Passo della Collina) Kirche bei Ceasta, Mönchskloster.
Ziel: Kathedrale von Sankt Stephan in Modigliana
Streckenlänge: 24 km
Dauer: 7 Stunden

Achtung: Nach Trebbana kann es schwierig sein, Wasser zu finden.

Von der Einsiedelei von Gamogna nehmen Sie den Pfad, der Sie gestern begangen haben, und kurz vor dem Friedhof biegen Sie den CAI-Weg 521A rechts ein, der bis nach Ponte della Valle führt, wo es eine Schranke gibt, um die Fahrzeuge zu sperren. Überwinden Sie diese Schranke und gehen auf Via di Valle Acerreta 1 Km lang weiter, bis Sie auf einen breiten Platz ankommen, der oft als Parkplatz benutzt wird. Hier nehmen Sie den CAI-Weg 549 auf der rechten Seite, überqueren die Brücke und gehen Sie in Richtung Trebbana hinauf. In der Umgebung von Trebbana gibt es viele Hinweisungen, die sich auf P. Daniele Badiali beziehen, ein Priest aus Faenza, der als Missionar in Peru getötet wurde und von dem der Seligsprechungsprozess im Gang ist. Die Strecke läuft durch die Wiese vor Trebbana entlang dem CAI-Weg 549 weiter. Nach einigen Hundertmetern kommen Sie zu einer Abzweigung: der Weg 549 geht nach rechts, aber es lohnt sich, eine 50 Meter lange Umleitung links zu machen, um die monumentale Eiche zu sehen, die in der Nähe einer Ruine steht. Weiter auf dem CAI-Weg 549 kreuzen Sie den CAI-Weg 553, den Sie nehmen müssen, um den Hügelpass (Passo della Collina) zu erreichen. Hier gehen Sie über die Straße und nehmen Sie den hinaufsteigenden Pfad, der bis zur kleinen gegenüberliegenden Spitze läuft. Nach 500 Meter kreuzen Sie den nichtasphaltierten Weg Via del Sole, der am Bergkamm vorbei zuerst bis zur Kirche von Cesata und dann bis Modigliana läuft (er nimmt in dieser Teilstrecke den Namen Via dei Frati). Kurz vor Modigliana biegt die Viae Misericordiae rechts ab, geht am Kapuzinerkloster (heute Campus der Akademie der Incamminati) vorbei, läuft den Kreuzweg entlang, der sich auf dieser Straße befindet, und führt durch einen Treppenpfad aus festgestampftem Boden bis nach Piazza Battisti, wo die Kathedrale vom Heiligen Stephan Papst steht. Wenn Sie bei den Schwestern der Heiligen Familie übernachten möchten, nehmen Sie Via Puntaroli (die Straße links, von der Kirche ausgehend) und nach 200 Meter finden Sie eine Schranke, die den Fahrzeugen den Weg sperrt. Hier gehen Sie links in Via Francesco Maria Piazza und bei der Hausnummer 25 finden Sie das Kloster.

Unterkunft, Essen, Stempel und nützliche Infos

Modigliana
Etappenreferent: Schwestern der Heiligen Familie – +39 0546941033
Streckenreferent: Francesco Rimorini – +39 328 1418472
Im Fall schwerer Notstände rufen Sie folgende nationale Rufnummern an:
Nothilfe: 118
Polizei: 113
Carabinieri: 112
Feuerwehr: 115

Sehenswürdigkeiten

Kirche und Kloster von Sankt Michael bei Trebbana

Trebbana besteht aus einer altertümlichen zu Sankt Michael gewidmeten Kirche und aus einem nebenstehenden Pfarrhaus. Trebbana wurde 1063 gegründet, als die Kirche dem Sankt Petrus Damiani für die Eremiten von Gamogna geschenkt wurde. In der Nähe dieser Ortschaft gibt es auch eine uralte Eiche (4,75 Meter Umfang), die auch auf den Kataster- und auf den Militärkarten gezeichnet ist.

Kirche von der Heiligen Reparata – Modigliana

Die Kirche von der Heiligen Reparata aus dem XIII-XIV Jhd. wurde wiederaufgebaut, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg. Die heutige Unterkirche war die ehemalige Apsis der ursprünglichen Kirche. Drinnen befindet sich eine wertvolle Freske unbekannten Autors aus dem XV Jhd. (möglicherweise aus der toskanischen Schule jener Zeit), die die Mariä Verkündigung darstellt. Die Betitelung an die Heiligen Reparata zeigt einen deutlichen Einfluss von Florenz in diesem Gebiet, da die toskanische Stadt zur selben Heiligen Reparata ihren ersten Dom gewidmet hatte. Diese Kirche ist nämlich mit der Kirche von Badia del Borgo in der Nähe von Marradi verbunden. Dazu macht die urige Lage dieser Ortschaft, an der Grenze zwischen Romagna und Toskana, dass sie eine der schönsten und reizvollen Ortschaften der Umgebungen ist.

Modigliana

Modigliana entsteht das Tal vom Fluss Tramazzo entlang, hat altertümliche Ursprünge und war an vielen historischen Ereignissen beteiligt, die nicht nur dieses Gebiet betreffen. Die Höhenburg der Stadt war das Haus der ghibellinischen Familie der Grafe Guidi, die durch mehr als 200 Schlösser ein weites Gebiet zwischen Romagna und Toskana unter ihrer Kontrolle hatte.
Wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt sind:
• Palazzo Pretorio, Gebäude aus unverputztem Stein toskanischer Art aus dem XIV Jhd., das sich mitten in der Altstadt befindet. Es war zuerst das Palais der Grafe Guidi, dann das Palast des von Florenz geschickten Podestà und heute beherbergt die Gemeindepinakothek mit Gemälde des Künstler Silvestro Lega aus Modigliana.
• Palazzo Borghi, aus der späten Renaissance.
• Das Museum „Don Giovanni Verità”, im Geburtshaus des Karbonaro Priests, wo sich heute das Stadtmuseum des Risorgimentos mit einem zum Wiederstand gewidmeten Teil befindet.
• Die Tribuna (Piazza don Minzoni), die den Schlosseingang darstellte und aus zwei Glockentürmen und aus einer kleiner Kapelle mit einem Standbild der Madonna bestand.
• Die Sattelbrücke von San Donato aus dem XVIII Jhd., auch „Ponte della Signora“ = „Frauenbrücke“ genannt, die aus drei Bögen besteht.
• Die Kultstätte Heilige Mutter von Cantone, die aufgebaut wurde, um Unsere Mutter der Gnaden zu verehren.
• Der Dom, der 1506 vom Papst Julius II konsekriert wurde. Aus der alten Landpfarrei von Sankt Stephan bleiben nur die Unterkirche (heute Kapelle des gestorbenen Christi) und einen Pfeiler mit Bogen neben dem Hauptaltar. Die Kirche wurde 1756 erweitert, im Jahr 1764 wurde den Glockenturm errichtet und 1767 den Hauptaltar vom Mailänder Künstler Giovanni Fossati fertiggestellt. Unter den zahlreichen Gemälden, Statuen und Dekorationen der Kirche ist es notwendig die folgenden zu erwähnen: ein Ölgemälde vom Paolo Cignani, das Sankt Stephan darstellt, als er die Stadt darbietet, ein Öltafelbild von Francesco delle Querce, das die Verkündung zeigt, und ein „Pfingsten“ von einem unbekannten Autor einer toskanischen Schule des XVII Jhd.

 

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