Von Solarolo nach Quartolo

Abfahrt: Solarolo
Ziel: Kirche Heilige Maria bei Quartolo
Streckenlänge: 22 km
Dauer: 5 Stunden

Die Abfahrt liegt im Stadtzentrum vor der Kirche Maria Himmelfahrt, dann gehen Sie ostwärts durch Piazza del Popolo, danach immer geradeaus den Radweg von via Pascoli (SP. 22) entlang. Überqueren Sie den Bahnübergang von Via Felisio und gehen immer geradeaus bis die Kreuzung bei der Brücke über dem Fluss Senio. Hier überwinden Sie eine Schranke nach rechts und nehmen den Damm (auf der linken Seite des Wasserflusses). Begehen Sie den Damm bis die Autobahn, dann gehen Sie links durch ein Röhricht hinab und nehmen Sie die Straßenunterführung, um die Autobahn A14 zu überqueren. Nach der Autobahnbrücke gehen Sie entlang dem Damm weiter bis zu einem Landweg, der an vielen gut gepflegten Gemüsegärten und an einem Landgut mit Pferden vorbeiläuft. Bleiben Sie auf diesem Weg bis die Kreuzung mit Via Gradasso. Biegen Sie links ab und gehen Sie unter die Bahnbrücke. Diese Straße entlang gehen Sie bis die Staatstraße 9 Via Emilia, nehmen Sie die Via Emilia nach links, überqueren den Fluss Senio und dann rechts in Via Casale (SP. 84). Begehen bzw. befahren Sie diese Straße bis die Kreuzung mit Via Celle. Hier gehen Sie nach rechts in Via Casale und folgen die Straßenrichtungen nach Villa Vezzano. Nach dem Gasthaus „Tre Re“ gehen Sie nach links und bleiben Sie immer auf Via Casale. Kurz danach erreichen sie die Kreuzung mit Via Pergola, wo seit 1961 ein Votivpfeiler vom Masci auf Ihrer rechten Seite steht. Durch Anstiege und Abfahrten kommen Sie zu einer Stehle bei der Kreuzung mit Via Monti Coralli an, die an eine Rache der Wehrmacht vom Oktober 1944 erinnert, die die Ermordung einen Soldaten seitens der Partisanen folgte. Nach 100 Meter gehen Sie bei einem Transformatorenhäuschen nach links hinauf, am kleinen Friedhof vorbei und kommen Sie zur Kirche Sankt Johann der Täufer und Sankt Andrea bei Pergola an. Nehmen Sie einen kleinen Weg durch die Büsche auf Ihrer linken Seite, der bis zum Restaurant „Pergola“ führt. Gehen sie auf Via Pergola hinauf mit Via Mercanta auf Ihrer linken Seite. Kurz danach treffen Sie Via Rio Biscia auf der linken Seite und gehen Sie auf Via Pergola weiter. Die Straße nimmt dann den Namen Via Pideura und auf der linken Seite können Sie den vernachlässigten alten Friedhof sehen und kurz danach biegen Sie links hinauf bis die Landpfarrei Heil. Maria in Afri bei Pideura. Gehen Sie nach links und erreichen einen schönen Aussichtspunkt auf die Furchen und die Vena del Gesso. Hier läuft den CAI-Weg 505 durch. Gehen sie nach links in Via Berta hinab und nach der Hausnummer 52 nach rechts in einen absteigenden Landweg, der an Weingärten und an zwei kleinen Seen vorbeiläuft. Beim zweiten überwinden Sie eine Schranke auf der linken Seite und kommen Sie ins Tälchen vom Bach San Cristoforo an. Gehen sie auf den Landweg das kleine Bach entlang weiter und an einem alten Haus vorbei. Auf Ihrer linken Seite können Sie von einem schönen Anblick auf die Furchen profitieren. Der Landweg wird dann asphaltiert, gehen Sie weiter bis via Pideura, dann unter die Bahnbrücke und am Ende der Straße können Sie das Ziel sehen: die Kirche Heilige Maria bei Quartolo.

Unterkunft, Essen, Stempel und nützliche Infos

Quartolo
Etappenreferent: Giancarlo Marini – +39 335 4569435 (auch fürs Abstempeln)
Streckenreferent: Gerardo Morrone – +39 333 1856782

Sehenswürdigkeiten

Kirche Sankt Johann der Täufer und Sankt Andrea bei Pergola: die ersten Hinweisungen über diese Kirche gehen aufs Jahr 1291 zurück. Es ist aber bekannt, dass es im Jahr 1137 ein Schloss an diesem Ort gab, deswegen ist die Anwesenheit einer Ansiedlung und eines Kultgebäudes, das mit der Kirche von Pergola identifizieren kann, um das Schloss herum zu vermuten. Vom ursprünglichen Gebäude haben wir keine Spur mehr und die heutige Kirche wurde 1899 aufgebaut. Die Gemälde und die Gegenstände, die einmal in der Kirche waren, sind heute im diözesanen Museum und in der Pinakothek von Faenza aufgestellt.

Kirche Heilige Maria in Afri bei Pideura: am Ort, wo sich die moderne Kirche befindet, die nach der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs wiederaufgebaut wurde, stand die altertümliche Landpfarrei der Heiligen Maria in Apri bzw. Afri bzw. Auri bei Pideura. Im Mittelalter bezeichnete das italienische Wort „pieve“ = „Landpfarrei“ (aus dem Latein „plebs“ = „Gottes Volk“) eine Kirche mit Taufbecken, die ihren Gerichtsstand über ein Gebiet ausübte, in dem sich andere weniger wichtige Kirchen befanden. Die ersten Urkunden, die den Bestand der Kirche beweisen, gehen aufs Jahr 883 zurück.

Kirche Heilige Maria bei Quartolo: der Name dieser Ortschaft bezieht sich auf die vierte Meile der römischen Straße, die das Tal vom Lamone hochging, und entsprach die Entfernung bis zu der Via Emilia. Die ersten Hinweisungen gehen auf 972 zurück, als eine „curtis“ namens „quartuli“ hier stand.

 

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