8° Etappe
ABETO – GAMOGNA

Von Lutirano nach der Einsiedelei von Gamogna

Abfahrt: Lutirano
Zwischenstationen: Badia della Valle
Ziel: Einsiedelei Sankt Barnabas in Gamogna
Streckenlänge: 15 km
Dauer: 4 Stunden

Achtung: In Gamogna gibt es keine Möglichkeit, Lebensmittel zu kaufen. Nehmen Sie in Lutirano alles mit, das Sie brauchen, um am Tag danach Modigliana zu erreichen.

Am Anfang dieser Etappe nehmen Sie den Teil von Via Valle Acerreta, den Sie schon in der vorigen begangen bzw. befahren haben. Folgen Sie die Straßenrichtungen nach Badia della Valle. Nach 2.5 Km auf einer asphaltierten Straße kommen Sie in Badia della Valle an. Nach einem Besuch bei der Abtei aus dem XI Jhd. kehren Sie ein bisschen zurück, nehmen Sie Via Gordigiani (diese Straße ist durch eine Tafel mit der Hinschrift „Volo del Nibbio“ erkennbar) und reisen Sie 2.5 Km lang bis zum Pass von Cavallara. Hier biegen Sie den CAI-Weg 583 ein, der bei dem Denkmal an den gefallenen Sikh anfängt. Gehen Sie diesen Pfad entlang weiter bis die Kreuzung mit dem CAI-Weg 521, der dann in den nichtasphaltierten Weg zusammenläuft, der die Schwestern befahren, um die Einsiedelei mit dem Auto zu erreichen. Gehen Sie dann weiter bis ins Ziel.

Sehenswürdigkeiten

Abtei von Sankt Johann der Täufer bei Acerreto (Badia della Valle)

Die Abtei von Sankt Johann der Täufer bei Acerreto wurde 1053 von Sankt Petrus Damiani gegründet. Zusammen mit der Einsiedelei von Gamogna gehörte sie den Kamaldulensern. Der Gründer Petrus Damiani war ein Theologe, Bischof und Kardinal der Katholischen Kirche, die ihn als Heiliger verehrt. Seit 1825 ist er auch Kirchenlehrer.

Dante Alighieri bettet ihn im 7. Kreis vom Himmelreich seiner Göttlichen Komödie ein.

Einsiedelei von Sankt Barnabas in Gamogna

Die Einsiedelei von Gamogna befindet sich bei der Alpe von San Benedetto, unter dem Berg Gamogna. Es handelt sich um ein mönchisches Gebäude, das 1053 von Sankt Petrus Damiani gegründet und neulich von der Diözese Faenza-Modigliana renoviert wurde und das heute von der Mönchischen Gemeinschaft von Jerusalem geleitet ist. Das heutige Komplex besteht aus einer Kirche, die die ursprüngliche romanische Struktur mit einer Giebelfassade, einer halbrunden Apsis und einem mit Schieferplatten bedeckten Kegeldach beibehalten hat, aus einem Kappenglockenturm, einem Kreuzgang, den Mönchszellen, einem Backröhren, einem Stall und einem Trockenraum. Die Einsiedelei wurde 1053 von Sankt Petrus Damiani und zu Sankt Barnabas gewidmet, um die Kamaldulenser von Badia di Acerreta bzw. Badia della Valle aufzunehmen. Gamogna kommt in der Reform der fünf Jahrhunderte früher gegründeten Benediktiner vor, die auch der Suche nach einer tieferen Spiritualität und nach erneuter evangelischen Armut waren. Die Entscheidung, eine Einsiedelei in Gamogna zu errichten, fällt auch aus anderen Gründen, wie z.B. die strategische Lage zwischen Romagna und Toskana, die sich auf einem Weg befindet, der von Pilgern schon begangen war, die Betreuung brauchten. Das Kloster wurde zuerst aus Mönchmangel geschlossen und in eine Pfarrkirche umgewandelt, die auch aber aus der Entvölkerung des Gebiets definitiv schließen musste. Eine sorgfältige Renovierung hat diesem Ort seinen alten Hochglanz wiedergegeben. Die Einsiedelei ist von der Mönchischen Gemeinschaft von Jerusalem geleitet, die ein internationales Milieu schaffen und uns anbieten, alles mit ihnen mitzuteilen: Gebete, Essen, einfache Hausarbeiten, Stille.

Weitere Verbindungen

Aus der Einsiedelei von Gamogna kann man in 6, 18 oder 30 Stunden den Wasserfall Acquacheta bzw. die Einsiedelei von Camaldoli bzw. La Verna durch die Foreste Casentinesi erreichen.

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